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Ein Bild aus der Eifel: Inca, Balzak und Chico

Im Jahre 1987 bekam ich meinen ersten eigenen Hund und stand genau ein Jahr später vor unlösbaren Problemen. Durch puren Zufall lernte ich einen Hundeplatz kennen, der mit seinen Methoden damals einmalig weit und breit war. Ich begann, das Lebewesen Hund und meine Beziehung zu ihm von einer ganz anderen Seite aus zu sehen und zu lieben. Es folgten viele, viele Stunden des Lernens über die verschiedenen Hunde, ihr Verhalten, ihren Lerneifer und unsere menschlichen Möglichkeiten, mit ihnen zu kommunizieren und sie „zu erziehen“. Nachdem mein erster Hund gestorben war, bekam ich Tim – einen ca. sechsjährigen Mischling aus dem Tierheim. Seine Geschichte finden Sie hier auf meiner Homepage und wenn Sie sie lesen sollten, werden Sie um so besser verstehen, warum es für mich nur zwei Möglichkeiten in meinem Leben gab: Entweder komplett mit Hund oder ohne! Seit mehreren Jahren ist das Training mit Hunden und Hundebesitzern für mich nicht nur Hobby, sondern auch mein Beruf geworden.

Meine Qualifikation:

  • Diplom Betriebswirtin inkl. Ausbildereignungsprüfung
  • Zahlreiche Besuche von Vorträgen und praktischen Seminaren rund um den Hund (Verhaltenskunde, Erziehung, Clicker, Agility, Obedience u.a., beispielsweise bei Eberhard Trumler, Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Dr. Erik Zimen, Günther Bloch, PD Dr. Udo Gansloßer, Thomas Baumann, Prof. Dr. Adam Miklosi, Dr. Ute Blaschke-Berthold, Birgit Laser, Angela Schmid, Claudia Elsner, Hinky Nickels, Kay Laurence, Dr. Robert Mehl, Stefan Kirchhoff, Dr. Iris Schöberl, Micha Dudek…).
  • Lesen von sehr 😉 vielen Büchern und Artikeln
  • Autorin von inzwischen 80 Beiträgen in Hundefachzeitschriften und zweier Bücher

Meine Tätigkeit umfasst drei Bereiche –

  1. die Betreuung von Besitzern und ihren Welpen bis hin zum erwachsenen Hund
  2. die Ausbildung in den Bereichen Agility, Obedience, Dogdancing und Rally Obedience im Freizeitbereich
  3. und (das liegt mir ganz besonders am Herzen) die Beschäftigung mit Hunden aus Tierheimen und „mit Vergangenheit“

Das setzt natürlich voraus, dass ich mich laufend fortbilde und mit meinen eigenen Hunden stets am Ball bleibe, um nicht zum Theoretiker zu werden…

Libertin’s Balzak, mein Briard, ist im April 1994 geboren und wir beide haben viel zusammen erlebt und gelernt. Er war der erste meiner Hunde, der mir tatkräftig vor allem bei den Welpengruppen und in den Einzelstunden zur Seite stand. Nebenbei haben wir beide die Begleithundprüfung und den Team Test sowie Agility 1 und 2 bestanden.

Im Januar 2007 ist er leider gestorben. Sein Nachfolger heißt French Kiwi de l´etoile de panache, ist natürlich ein Briard und versucht begeistert, in seine Fußstapfen zu treten. Er ist ein ganz anderer Typ Briard, aber wieder mit sehr viel Temperament gesegnet. Mit Welpen hat er es leider nicht so, aber dafür hilft er mir fast täglich bei den Einzel- und Gruppenstunden umso mehr und hat viel um die langen Ohren. Seine besondere Vorliebe besteht in der Sucharbeit, außerdem apportiert er sehr gerne und beim Agility wackeln die Geräte, wie sich das für einen Briard gehört.

Inca, die rotblonde Schönheit aus Madrid… Als ehemalige Straßenhündin hat sie mir ganz andere Seiten der Hundeerziehung gezeigt und stellte mich mit ihrer Intelligenz 15 Jahre immer wieder auf die Probe! Ihr Jagdtrieb und ihre Unabhängigkeit haben mich so manches Mal glauben lassen, dass wir nie ein Team werden. Falsch gedacht, denn Inca ist definitiv ein ganz besonderer Hund geworden und durfte ein biblisches Alter über 17 Jahre erreichen. Sie hatte ebenfalls die BH, Obedience machte ihr besonders viel Spaß. Für weitere Prüfungen hat die Zeit nie gereicht (ich sehe in der deutschen Vereinslandschaft auch nicht viel Sinn darin), aber wir zwei liebten Mischlingswettbewerbe, auf denen wir auch recht erfolgreich waren 😉 Dogdancing ist ein weiterer Bereich, der uns beiden sehr lag und wo wir viel Spaß hatten.

lange her … die Samstagstruppe in Schelsen unterwegs

Was Sie erwartet und was ich erwarte:

Der Hundetreff Schelsen in Mönchengladbach ist gar kein Hundeplatz im eigentlichen Sinne. Er ist Treffpunkt für Hundefreunde, die Hilfe bei der Erziehung ihrer Vierbeiner suchen. Das heißt, es geht um die theoretische und praktische Schulung von Hundebesitzern, die unter fachlicher Anleitung einen gut gehorchenden Familienhund erziehen möchten. Deshalb findet der meiste Unterricht auf umliegenden Straßen und Feldwegen mit der nötigen Ablenkung statt. Ein eingezäuntes Übungsgelände besitzen wir seit über dreizehn Jahren in Glehn (dort finden beispielsweise die Welpengruppe und Agility statt).

Es wird – falls individuell nötig – mit Futter, langer Leine, Clicker und Halti geübt. Wichtig ist, dass die Besitzer lernen, wie sie ihren Hund mit der nötigen Motivation lenken und kontrollieren können. Was ist eigentlich Konsequenz? Auch damit wird sich eingehend beschäftigt, denn wir alle wollen einen freudig und sicher reagierenden Hund. Wer dagegen schreit und brüllt, an der Leine herumruckt, Stachelhalsbänder oder gentledog benutzt, kann auf der Stelle gehen (ohne ein gut gelerntes „Nein“ oder gegebenenfalls ein Schreck aus der Wasserpistole etc. geht es allerdings nicht. Nur „Positiv“ bekommt weder Menschen noch Hunden…). Theorieabende, Wanderungen und Stadtgänge kommen ebenfalls nicht zu kurz und Hausbesuche, wenn sie nötig werden, mache ich auch. Was es prinzipiell nicht gibt:

Einen erwachsenen Hund ohne gründliche Einarbeitung in eine bestehende Gruppe stecken. Der Erfolg gibt mir recht, denn nicht selten bleiben mir Besitzer und Hunde zu meiner Freude auf viele Jahre erhalten… Ich erwarte von meinen Kunden, dass sie konsequent am Ball bleiben und täglich zu Hause üben. Ebenso wie regelmäßiges Kommen unerlässlich für den Erfolg ist.

Diese Seiten dienen einer ersten Information. Wenn Sie mehr wissen wollen, mailen Sie mir bitte!

Daniela Tschepe im Januar 2017

die Freitagstruppe in Glehn